Werdenfelser Werkstätten

Skibindung neben Auto-Ölwanne und Elektroklemme neben Brillen-Bad. Die Produktwand in der seriellen Fertigung der Werdenfelser Werkstätten ist vielfältig, bunt und ziemlich beeindruckend. So wie der Betrieb selbst. Ein Ort, der 168 Menschen mit Behinderung und 42 Betreuer unter einem Dach vereint.

Miteinander - Füreinander im Alltag

Wo Menschen mit verschiedenen Handicaps nach dem Motto „fördern und fordern“ zusammenarbeiten. Wo tolle Produkte entstehen und die Menschlichkeit regiert. Denn trotz beachtlicher Größe, klarer Richtlinien und wirtschaftlicher Ziele werden die leisen Töne gehört und geschätzt: „Da ist man in einem familiären Betrieb und nicht nur in der Arbeit.“ So beschreibt Jörg Hibler, Abteilungsleiter der Werdenfelser Werkstätten, sein berufliches Zuhause. An die KJE-Hilfe e.V. angegliedert, legt die Einrichtung außerdem besonders viel Wert auf die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen.

Und was sich der Außenstehende ungewöhnlich vorstellt, ist für ihn keine große Sache: „Wir gehen alle normal miteinander um und schätzen die Vielfalt, die wir hier haben – an Menschen, Arbeitsräumen, Fachrichtungen, Materialien und Produkten.“ Tönende Maschinen, rege Betriebsamkeit und Holzgeruch in der Schreinerei. Wollige Wärme, ruhige Atmosphäre und Musik in der Weberei. Eifriges Treiben zwischen Wäschebergen und Bügeltischen in der Wäscherei. Fräsen, stanzen und etikettieren an den Arbeitstischen der seriellen Fertigung. Und überall: Ein lautes Lachen hier, eine verträumte Verschnaufsmalerei dort. Ein herzlicher Schulterklopfer zwischendurch oder ein Flur-Ratsch zu aktuellen Fußballergebnissen.

Jeder schafft und erschafft – mit ein bisschen mehr Zeit und im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten. Damit das klappt, gibt es ihn: den hauseigenen Betriebsmittelbau. Mit großem Erfindergeist wird hier getüftelt und geschraubt, so dass jeder Mitarbeiter seiner Behinderung entsprechend arbeiten kann. Geht nicht, gibt’s nicht. Das gilt auch für das Zwischenmenschliche im gemeinsamen Lebens- und Begegnungsraum. Ein Team aus pädagogischen und handwerklichen Fachkräften blickt tief und bringt voran.

Wie weit, belegen die käuflichen Qualitätsprodukte im Werkstattladen. Ausschließlich von Menschen mit Behinderung gemacht, zeigen sie eindrucksvoll, dass „Gut Ding will Weile haben“ auch wirklich „Gut Ding“ wird. Der Werkstoff Holz kommt dabei oft aus der Region. Zum Beispiel für die Brotzeitbretter aus heimischem Ahorn - luftgetrocknet und in Mittenwald fast zur Geige geworden, freuen sich diese holzigen Unterlagen jetzt auf ein ehrliches Marmeladenbrot. Auch die Bilderrahmen aus Altholz sind waschechte Oberbayern - was jahrzehntelang ein Stadl war, umrahmt heute persönliche Erinnerungen.

Resümierend bleibt zu sagen: ein Streifzug durch den Laden der Werdenfelser Werkstätten ist ein Fest. Ob Spielwaren, Dekoartikel, Haushaltsprodukte oder Möbel für drinnen und draußen – Vielfalt erleben, Herzensstücke finden oder individuell in Auftrag geben.
Es gibt viel zu entdecken.

WERDENFELSER WERKSTÄTTEN

Jörg Hibler
Dompfaffstraße 3
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel: +49 8821 9430940
www.kje-hilfe.de
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