Töpferei Winsi

Tellerdrehen mit Blick über den Tellerrand. Das war Uschi Winsis persönlicher Drehmoment. Denn bei einem „s-trengen“ Hamburger Lehrmeister entdeckte die Partenkirchnerin ihre wahre Liebe zur Töpferei. Sie lernte, dass Penibilität etwas Großartiges sein kann. Und in ihrem Handwerk den entscheidenden Unterschied macht. „Mit wunden Händen aber glücklich“ kehrte sie in ihre bayerische Heimat zurück.

Regale mit Ton gewordenen Ideen

Wer heute ihren Laden in der Historischen Ludwigstraße betritt, ist mittendrin: Rotierende Töpferscheibe, wärmender Brennofen und sich biegende Regale mit zu Ton gewordenen Ideen. Dazwischen Uschi Winsi. Energiegeladen, lehmverschmiert und das ablaufende Dualprogramm voll im Griff. Verkauf auf der einen, Produktion auf der anderen Seite. Ran an den Ton - und die Herausforderung. Denn diese ist, neben kreativen Einzelstücken, Serie zu drehen. Zum Beispiel Tassen, die alle gleich sind und dennoch die typische Winsi-Handschrift tragen. Was in Patrick Swazyes legendärer Töpferszene nach 30-Sekunden-Ergebnisglück aussieht, ist in Wirklichkeit ein langer Arbeitsprozess. Und kommt zeitlich gesehen einer Tamagotchi-Pflege gleich. Kneten, modellieren, trocknen, wenden, dekorieren, brennen und glasieren. Besonders letzteres ist eine Wissenschaft für sich. Uschi Winsi hat für die Entwicklung ihres speziellen Türkis-Farbtons ganze zwei Jahre gebraucht: „Eines Tages machte ich den Ofen auf und wusste: Das isse! Das macht irre Spaß.“

Spaß macht ihr auch, sich künstlerisch auszutoben. Ob 10kg Elch, wasserspuckender Frosch oder geldschluckendes Klavier – individuelle Kundenwünsche sind immer eine willkommene Herausforderung. Dabei behält sie traditionelle, bayerische Produkte im Blick. Und verankert klassische Formen fest in ihrem Sortiment. Verwendet werden diese alteingesessenen Garmisch-Partenkirchner jedoch sehr vielfältig. So darf DIE Form bäuerlicher Keramik, der Weidling, den Pfad des milchstockenden Arbeitsbehälters verlassen und zur Obst- oder Salatschüssel werden. Auch die ursprünglichen Salz-Pfeffer-Schälchen, die früher in jeder Stube auf dem Tisch standen, bekommen jetzt schon mal Schmuck oder Milchzähne zu sehen.

Ein Schmunzelgarant ist das Gscheidhaferl. Die große Tasse mit blauem Dekor und entsprechender Aufschrift hat viele Anhänger. „Ich muss sie für die Gäste aus dem Norden immer übersetzen.“ Denn es geht um Zweierlei: „A gscheids Haferl“ wo „gscheid“ was reinpasst, mit der charmanten Doppeldeutung, dass ein Gscheidhaferl auf bayerisch ein Klugscheißer ist.

Aber egal ob des Bayerischen mächtig oder nicht, ein Besuch in der Töpferei Winsi lohnt sich immer. Denn in jeder Ecke wohnen echtes Handwerk und Uschi Winsis Offenheit. Wünsche äußern, inspirieren lassen und aussuchen.
Es gibt viel zu entdecken.

TÖPFEREI WINSI

Uschi Winsi
Ludwigstraße 23
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel: +49 8821 7814401
www.toepfereiwinsi.de
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